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Hier werden alle Beschlüsse der Spielbetriebskommission und der Regel- und Schiedsrichterkommission zu Strafen und Protesten veröffentlicht

Urteil:
Die Strafe von 100 Euro gemäß §3.2.4 GBO „Nichtantritt zu einem Spieltag“ davon 50 Euro auf Bewährung bis zum 31.07.2017 mit der Auflage selbst bei minimaler Besetzung anzutreten bleibt bestehen. Die Strafe von 100 Euro gemäß §3.3.3 GBO „Verschuldetes Fehlen eines Schiedsrichters (pro Spiel)“ werden aufgehoben.

Urteilsbegründung:
Fälle höherer Gewalt müssen immer durch die Mannschaft selbst und unaufgefordert binnen zwei Tagen nach dem Spieltermin gegenüber der SBK entsprechend belegt werden. Dies ist auch in der Spielordnung unter § 13.2.3 SPO „Darüber hinaus muss die Mannschaft selbsttätig innerhalb von zwei Tagen nach dem Spieltermin der SBK stichhaltig belegen, warum sie nicht erscheinen konnte, ansonsten wird automatisch Forfait gewertet.“ verankert. Dies ist seitens des ESV Ingolstadt nicht erfolgt. Als spielfähig im Kleinfeld wird eine Mannschaft nach Sicht des Vorstandes bei einer Mindestbesetzung von fünf Feldspielern und einem Torhüter angesehen. Die Entfernung des Spieltages vom Heimatort spielt hierbei keine Rolle. Entsprechend der Auflistung aus dem Berufungsantrag wäre die SG Ingolstadt/Nordheim nach Abzug der krankheitsbedingten und beruflichen Ausfälle mit sechs Feldspielern und drei Torhütern durchaus spielfähig gewesen. Begründungen wie zu weite Entfernungen und Geburtstage werden nicht als Fälle höhere Gewalt zugelassen, sondern sind bereits im Vorfeld bekannte Ausfälle. Diese müssen somit bei der Planung einer Mannschaftsmeldung berücksichtigt werden. Sollte aus diesen Gründen ein Antritt zu einem Spieltag nicht möglich sein, gilt dies als eigenes Verschulden der Mannschaft und nicht als höhere Gewalt. Die Spielfähigkeit einer Mannschaft wird für das bessere Verständnis ab der nächsten Saison in der Spielordnung verankert werden. Bis dahin liegt die Spielfähigkeit allerdings im Ermessen der Entscheidungsinstanz. Etwaige Ordnungen von Floorball Deutschland können als Hilfestellung dienen, sind aber keinesfalls bindend.

Schiedsrichteransetzungen können in besonderen Fällen durch die Regel- und Schiedsrichterkommission geändert werden. Gerade in Fällen, bei denen Mannschaften in Minimalbesetzung antreten müssen, können diese aktiv an die RSK herantreten und diese um Hilfe bitten. Es wird versucht die Ansetzung zu tauschen, was in der Regel immer funktioniert. Hierdurch kann die Doppelbelastung von Spieler und Schiedsrichter entsprechend abgefangen werden.

Die Strafgebühr gemäß §3.3.3 GBO wird durch die Berufungsinstanz aufgehoben, da die beiden verbleibenden Mannschaften unbedingt das Spiel wahrnehmen wollten und sich eigenständig um ein Schiedsrichterpaar gekümmert haben. Durch den Ausfall der SG Ingolstadt / Nordheim am Spieltag entstand weder dem Verband noch den anderen Mannschaften ein Nachteil.

Sachverhalt:
Die Damen KF Mannschaft der SG Ingolstadt / Nordheim ist nicht zum Spieltag am 28.01.2017 angetreten.

Urteil:
100€ Strafe gemäß §3.2.4 davon 50€ auf Bewährung bis 31.07.2017 mit der Auflage selbst bei minimaler Besetzung anzutreten.
100€ Strafe gemäß §3.3.3 davon 50€ auf Bewährung.

Urteilsbegründung:
Aufgrund der akuten Grippewelle in Bayern verbunden mit einigen andersgelagerten Absagen von Spielern ist das Team der SG Ingolstadt / Nordheim nicht angetreten. Deswegen wird die Strafe auf den minimalen Satz von 50€ festgesetzt.
Die Kammer sieht §3.2.4 GBO damit unabhängig von §13 SPO, denn die SPO fällt in den Entscheidungsbereich der SBK. Demzufolge erkennt die Kammer auch nicht die Geltendmachung höherer Gewalt an. Strafen gemäß §3.2.4 / § 3.3.3 GBO werden als unabhängig von Entscheidungen der SBK zum §13 SPO gesehen.
Es wäre dem Team zuzumuten gewesen, in minimaler Besetzung anzutreten. Um zu verdeutlichen, dass wir das für die Zukunft erwarten, werden weitere 50€ zur Bewährung bis zum Ende der Saison (31.07.2017) ausgesetzt.
Mit dem Nichtantritt zum Spieltag der Mannschaft zum Spieltag sind auch deren Schiedsrichter nicht angetreten (§3.3.3 GBO). Die Kammer bewertet diese Ereignisse unabhängig voneinander, denn der Nichtantritt von Schiedsrichtern kann eine erhebliche Störung des Spielbetriebes darstellen. Da dieser Aspekt in der Vergangenheit nicht geahndet wurde und eine solche Ahndung demnach für die Teams überraschend kommt, wird die Hälfte der Strafe zur Bewährung bis zum 31.07.2017 ausgesetzt.

Sachverhalt:
Die U17 KF Mannschaft der Sportfreunde Puchheim ist nicht zum Spieltag am 28.01.2017 angetreten.

Urteil:
100€ Strafe gemäß §3.2.4 davon 50€ auf Bewährung bis 31.07.2017 mit der Auflage selbst bei minimaler Besetzung anzutreten.
100€ Strafe gemäß §3.3.3 davon 50€ auf Bewährung.

Urteilsbegründung:
Aufgrund der akuten Grippewelle in Bayern verbunden mit einigen andersgelagerten Absagen von Spielern ist das Team der Sportfreunde Puchheim nicht angetreten. Deswegen wird die Strafe auf den minimalen Satz von 50€ festgesetzt.
Die Kammer sieht §3.2.4 GBO damit unabhängig von §13 SPO, denn die SPO fällt in den Entschei-dungsbereich der SBK. Demzufolge erkennt die Kammer auch nicht die Geltendmachung höherer Ge-walt an. Strafen gemäß §3.2.4 / § 3.3.3 GBO werden als unabhängig von Entscheidungen der SBK zum §13 SPO gesehen.
Es wäre dem Team zuzumuten gewesen, in minimaler Besetzung anzutreten. Um zu verdeutlichen, dass wir das für die Zukunft erwarten, werden weitere 50€ zur Bewährung bis zum Ende der Saison (31.07.2017) ausgesetzt.
Mit dem Nichtantritt zum Spieltag der Mannschaft zum Spieltag sind auch deren Schiedsrichter nicht angetreten (§3.3.3 GBO). Die Kammer bewertet diese Ereignisse unabhängig voneinander, denn der Nichtantritt von Schiedsrichtern kann eine erhebliche Störung des Spielbetriebes darstellen.
Da dieser Aspekt in der Vergangenheit nicht geahndet wurde und eine solche Ahndung demnach für die Teams überraschend kommt, wird die Hälfte der Strafe zur Bewährung bis zum 31.07.2017 ausgesetzt.

Sachverhalt:
Die U15 Mannschaft des FC Stern e.V. ist nicht zum Spieltag am 28.01.2017 angetreten.

Urteil:
100€ Strafe gemäß §3.2.4 davon 50€ auf Bewährung bis 31.07.2017 mit der Auflage selbst bei minimaler Besetzung anzutreten.
100€ Strafe gemäß §3.3.3 davon 50€ auf Bewährung.

Urteilsbegründung:
Aufgrund der akuten Grippewelle in Bayern verbunden mit einigen andersgelagerten Absagen von Spielern ist das Team des FC Stern e.V. nicht angetreten. Deswegen wird die Strafe auf den minimalen Satz von 50€ festgesetzt.
Die Kammer sieht §3.2.4 GBO damit unabhängig von §13 SPO, denn die SPO fällt in den Entscheidungsbereich der SBK. Demzufolge erkennt die Kammer auch nicht die Geltendmachung höherer Gewalt an. Strafen gemäß §3.2.4 / § 3.3.3 GBO werden als unabhängig von Entscheidungen der SBK zum §13 SPO gesehen.
Es wäre dem Team zuzumuten gewesen, in minimaler Besetzung anzutreten. Um zu verdeutlichen, dass wir das für die Zukunft erwarten, werden weitere 50€ zur Bewährung bis zum Ende der Saison (31.07.2017) ausgesetzt.
Mit dem Nichtantritt zum Spieltag der Mannschaft zum Spieltag sind auch deren Schiedsrichter nicht angetreten (§3.3.3 GBO). Die Kammer bewertet diese Ereignisse unabhängig voneinander, denn der Nichtantritt von Schiedsrichtern kann eine erhebliche Störung des Spielbetriebes darstellen.
Da dieser Aspekt in der Vergangenheit nicht geahndet wurde und eine solche Ahndung demnach für die Teams überraschend kommt, wird die Hälfte der Strafe zur Bewährung bis zum 31.07.2017 ausgesetzt.

Sachverhalt:

Das Team Kaufering III setzte am 13.11.2016 zwei nichtlizensierte Spieler in der Verbandsliga Bayern U13 KF ein. Das Spielsekretariat vom Ausrichter FC Stern München bemerkte dieses in der Halbzeitpause bei der Kontrolle der Lizenzen. Der Schiedsrichter sprach daraufhin zwei MS I gegen Kaufering verbunden mit zwei 5 Minuten Strafen aus.

Urteil:

60€ Strafe gemäß §3.2.7 GBO (Einsetzen eines nicht spielberechtigten Spielers) gegen den VfL Kaufering werden zur Bewährung ausgesetzt.50€ Strafe gemäß §3.2.6 GBOgegen den FC Stern als Ausrichter, davon 25€ zur Bewährung.Das Spiel muss wegen des objektiven und für den Spielverlauf wesentlichen Fehlers der Schiedsrichter wiederholt werden.

Urteilsbegründung:

Die VSK kommt zum Schluss, dass kein absichtliches Fehlverhalten seitens des VfL Kaufering vorliegt. Bei ordnungsgemäßer Kontrolle durch die Spielleitung wäre der Fehler frühzeitig aufgefallen und der VfL Kaufering hätte entsprechend reagieren können. Da diese Möglichkeit nicht bestand, wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.Der Ausrichter FC Stern München trägt die Hauptschuld an dem Vorfall. Bei einer rechtzeitigen Kontrolle der Lizenzen vor dem Spiel hätte das Problem im Vorfeld ohne Folgen gelöst werden können. In Anbetracht der Tatsache, dass für einen nicht-ordungsgemäß durchgeführten Spieltag maximal 100€als Strafe angesetzt werden können wird, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren, eine Strafe von 50€ angesetzt, davon 25€ zur Bewährung bis zum Ende der Saison.Da die Schiedsrichter in dieser Situation objektiv falsch gehandelt haben und diese fehlerhafte Entscheidung den Spielverlauf entscheidend beeinflusst hat, muss das Spiel wiederholt werden.

Sachverhalt:

Der PSV München hat die Spieltagsdokumentation vom Spieltag der Regionalliga Süd, Herren GF, am 30.10.2016, am 06. November 2016 eingeschickt.Die Frist von 3 Tagen wurde somit nicht erfüllt und es liegt ein Verstoß gegen die SPO §9.16 vor.

Urteil:

25€ zur Bewährung.

Urteilsbegründung:

Es war ein Versäumnis, dass ansonsten keinerlei Auswirkungen hatte, da der Spieltag selber ohne Beanstandung ablief und auch die Ergebnisse rechtzeitig und korrekt eingetragen waren.

Sachverhalt:

Die U15 Mannschaft des PSV München ist nicht zum Spieltag am 29.10.2016 angetreten.

Urteil:

50€ Strafe gemäß §3.2.4Weitere 50€ auf Bewährung für 6 Monate bis zum 01.04.2017 mit der Auflage selbst bei minimaler Besetzung anzutreten. Keine Strafe gemäß §3.3.6.

Urteilsbegründung:

Der sowieso knappe U15 Kader des PSV ist unverschuldet auf ein Minimum geschrumpft. Der Spielplan ließ kein Einsatz von U13 Spielern zu und der erzwungene Einsatz von U11 Spielern ist den Teams nicht zuzumuten. Deswegen wird dieStrafe auf den minimalen Satz von 50€ festgesetzt.Es wäre dem Team aber sehr wohl zuzumuten gewesen, in minimaler Besetzung anzutreten. Um zu verdeutlichen, dass wir das für die Zukunft erwarten, werden weitere 50€ zur Bewährung für 6 Monate (bis 01.Mai 2017) ausgesetzt.Da die Schiedsrichter zwar nicht angetreten sind, aber Schiedsrichter aus einer der weggefallenen Partien zur Verfügung standen, also keine Nachteile für die Durchführung des Spieltages entstanden sind, wird hier keine Strafe wegen §3.3.6ausgesprochen.

Sachverhalt

Der Spieler Justus Wende (#17, VfL Kaufering) führte nach einem Ballverlust im vorhergegangenen Zweikampf einen Tritt mit seinem Knie gegen den Oberschenkel eines Gegenspielers aus. Die Schiedsrichter stufen dieses Vergehen als klare Tätlichkeit ein und ahndeten es mit einer Machtstrafe 3.

Urteil

Der Spieler wird für zwei Großfeldspiele, bei welchem Floorball Bayern Veranstalter oder Mitveranstalter ist, gesperrt. Es wird eine Geldstrafe in Höhe von 30,00 Euro verhängt (GBO §3.4.3). Die Geldstrafe ist vorläufig. Dem VfL Kaufering wird nach §4.1 GBO die Möglichkeit der Stellungnahme bis zum 08.03.2016 eingeräumt. Die Spielsperre ist von diesem Prozess unangetastet und somit endgültig.

Urteilsbegründung

Der Tatbestand des brutalen Vergehens ist erfüllt, die von den Schiedsrichtern ausgesprochene Matchstrafe 3 war somit korrekt und wurde vom Schiedsgericht bestätigt. Das Schiedsgericht hat auf Grund des vorliegenden Berichts der Schiedsrichter und der Aussage eines unbeteiligten Mitgliedes des Schiedsgerichtes den Vorfall beurteilt. Das Strafmaß ist am unteren Ende des Strafrahmens anzusetzen, da die Tat als nicht besonders schwerwiegend eingestuft wurde und es sich um eine Handlung im Affekt handelte.

Sachverhalt
Der Spieler und Torhüter des PSV München führte gegen einen gegnerischen Angreifer einen Schlag in den Intimbereich aus. Die Schiedsrichter hatten eine klare Sicht auf das Geschehen. Eine Abwehraktion kann ausgeschlossen werden, da sich der Ball an der Mittellinie befand und die Aktion somit nicht dem Ball galt. Dies wurde durch mehrere unabhängige Zeugenaussagen bestätigt.

Urteil
Der Spieler wird für acht Großfeldspiele, bei welchem Floorball Bayern Veranstalter oder Mitveranstalter ist, gesperrt. Es wird eine Geldstrafe von 75€ verhängt (GBO §3.4.3). Zusätzlich wird eine Bewährungsstrafe von 6 Spielen und 25€ verhängt, welche bei einer erneuten Matchstrafe, innerhalb eines Jahres, widerrufen wird. Dem Spieler ist im Zeitraum seiner Sperre untersagt, in aktiver Weise (Spieler, Betreuer oder Schiedsrichter) an Spieltagen bei denen Floorball Bayern Veranstalter oder Mitveranstalter ist teilzunehmen.

Urteilsbegrünung
Der Tatbestand des brutalen Vergehens ist erfüllt, die von den Schiedsrichtern ausgesprochene Matchstrafe 3 war somit korrekt. Das Schiedsgericht geht aufgrund der vorliegenden Zeugenaussagen davon aus, dass im vorliegenden Fall keine Affekthandlung vorlag, sondern das Vergehen vorsätzlich begangen wurde. Der Spieler nahm somit eine Verletzung des gegnerischen Angreifers in Kauf. Der Schlag in den Intimbereich kam für den gegnerischen Angreifer unerwartet ohne Möglichkeit diesem auszuweichen. Die Strafe ist somit am oberen Ende des Strafrahmens anzusetzen.

Die Geldstrafe ist vorläufig, dem PSV München wird entsprechend §4.1 GBO die Möglichkeit der Stellungnahme, bis zum 05.02.2016 eingeräumt. Die Spielsperre ist endgültig.

Sachverhalt:
Nach einem Zweikampf beleidigte der Spieler Kuhnert-Fischer seinen Gegenspieler mit den Worten „dumme Sau“. Die Aussage wurde vom Schiedsrichter klar und deutlich vernommen. Der Schiedsrichter erteilte dem Spieler Philipp Kuhnert-Fischer daraufhin eine Matchstrafe 3 wegen Beleidigung.

Urteil:
Der Spieler wird für einen Spieltag der Regionalliga Süd Bayern gesperrt. Es wird ein Strafe von 25,- € verhängt (GBO §3.4.3). Die Strafe wird vollständig zur Bewährung ausgesetzt (GBO §4.3). Die Bewährung gilt bis zum Ende der laufenden Saison.

Urteilsbegründung:
Der Tatbestand der Beleidigung ist erfüllt, die durch die Schiedsrichter ausgesprochene Strafe war somit korrekt. Die Stellungnahme von Stern München, durch Thomas Weinrich, wird strafmildernd herangezogen. Da der Spieler Kuhnert-Fischer bisher nicht auffällig geworden ist, kann die Strafe am unteren Ende des Strafrahmens angesetzt werden. Aus selbigem Grund kann die Geldstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden.
Die Geldstrafe ist vorläufig, dem PSV München wird entsprechend §4.1 GBO die Möglichkeit der Stellungnahme, bis zum 27.01.2016 eingeräumt. Die Spielsperre ist entsprechend der Ordnungen des FVB endgültig.