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Sachverhalt:

Die Vereine VfL „Red-Hocks“ Kaufering e.V. und PSV „Wikinger“ München e.V. (im Folgenden Red Hocks bzw. Wikinger genannt) machten sich am U9 Spieltag des 11.01. folgender Vergehen schuldig: Bei den Red-Hocks kamen zwei nicht-lizenzierte Spieler zum Einsatz. Die Wikinger wiederum versäumten es vor Beginn der Spielzeit dies durch Abgleich der Lizenzliste festzustellen. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte durch die Wikinger bis zum 14.01., durch die Red- Hocks bis zum 13.02. und durch die SBK bis zum 9.03 (verzögert durch private und berufliche Gründe aller erwähnten Parteien).

Urteil:

Die Gesamtstrafgebühr für das Einsetzen zweier nicht spielberechtigter Spieler an zwei Matches beträgt 120,- Euro; gemäß §2.2.7 der GBO 30,- Euro pro Spieler und Match. Diese Gebühr wird (mit Begründung …) zur Hälfte auf Bewährung ausgesetzt. Der Verein VfL „Red-Hocks“ Kaufering e.V. wird also zu einer Strafe von 60,- Euro verurteilt. Der Verein PSV „Wikinger“ München e.V. wird wegen nicht ordnungsgemäßer Durchführung eines Spieltages zu einer Strafe von 25,- Euro verurteilt.

Begründung:

Der Einsatz nicht spielberechtigter Spieler wird ganz klar nach oben genannter Absätze geregelt. Die Wikinger sind als Ausrichter gemäß §9.18 SPO für das Spielsekretariat verantwortlich und das Spielsekretariat ist wiederum gem. §9.19 SPO für den Abgleich der Lizenzlisten und der Spielberichtsbögen verantwortlich.