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Hier werden alle Beschlüsse der Spielbetriebskommission und der Regel- und Schiedsrichterkommission zu Strafen und Protesten veröffentlicht

Sachverhalt:

Dem Verein ESV Ingolstadt-Ringsee e.V. (im Folgenden Verein genannt) wird zur Last gelegt den U17-Spieltag am 15.03.2015 nicht korrekt durchgeführt zu haben. Folgende drei Vergehen werden angeführt:

  1. Es gab bei allen vier Spielen kein geeignetes akustisches Schlusssignal.
  2. Beim Spiel Sportfreunde Puchheim gegen SG Rohrdorf Kaufering (Spielnummer 10) erfolgte die Zeitmessung fehlerhaft. Gemäß §8.3 der Durchführungsbestimmungen beträgt die Spielzeit 2x20 Minuten.

§8.3 In der U17 – Verbandsliga Bayern (KF) beträgt die Spieldauer 2 x 20 Minuten mit 5 Minuten Pause; die letzten 3 Minuten der zweiten Hälfte werden effektiv gemessen.

Die erste Halbzeit wurde allerdings bereits nach ca. 12 Minuten Spielzeit beendet, was zunächst unerkannt blieb. In der zweiten Halbzeit wurde der Fehler in der Zeitmessung offenkundig und von Vertretern beider Teams beanstandet.

  1. Am Spielsekretariat war zudem nur eine Stoppuhr vorhanden, statt der erforderlichen zwei. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte über die Spieltagsdokumentation, welche fristgerecht am 18.03.2015 bei der SBK hinterlegt wurde.

Urteil:

Dem Verein wird, gemäß §2.2.5 der GBO, eine Strafe von 60,- Euro auferlegt.

§2.2.5 nicht ordnungsgemäße Durchführung von Spieltagen: (keine Bande, keine Spielberichtsbögen, verspätete Ergebnismeldung...)

Begründung:

Da es sich um mehrere Vergehen handelt, welche unterschiedlich zu gewichten sind, wird ein mittleres Strafmaß von 60,- Euro angesetzt. Besonders die fehlerhafte Zeitmessung wiegt in diesem Fall schwer.

Sachverhalt:

Die Jugendmannschaft Stern Girlies des Vereins FC Stern München 1919 e.V. (im Folgenden Verein genannt) wird am U13-Spieltag des 14.03. nicht zur Partie SG Ingolstadt / Nordheim – Stern Girlies antreten.

Urteil:

Der Verein wird, nach §2.2.4 der GBO, zu einer Strafe von 50,- Euro verurteilt.

Begründung:

Da der Verein frühzeitig seinen Nichtantritt angekündigt hat wird das untere Strafmaß des Bereichs 50,- bis 100,- Euro angesetzt.

Sachverhalt:

Die Vereine VfL „Red-Hocks“ Kaufering e.V. und PSV „Wikinger“ München e.V. (im Folgenden Red Hocks bzw. Wikinger genannt) machten sich am U9 Spieltag des 11.01. folgender Vergehen schuldig: Bei den Red-Hocks kamen zwei nicht-lizenzierte Spieler zum Einsatz. Die Wikinger wiederum versäumten es vor Beginn der Spielzeit dies durch Abgleich der Lizenzliste festzustellen. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte durch die Wikinger bis zum 14.01., durch die Red- Hocks bis zum 13.02. und durch die SBK bis zum 9.03 (verzögert durch private und berufliche Gründe aller erwähnten Parteien).

Urteil:

Die Gesamtstrafgebühr für das Einsetzen zweier nicht spielberechtigter Spieler an zwei Matches beträgt 120,- Euro; gemäß §2.2.7 der GBO 30,- Euro pro Spieler und Match. Diese Gebühr wird (mit Begründung …) zur Hälfte auf Bewährung ausgesetzt. Der Verein VfL „Red-Hocks“ Kaufering e.V. wird also zu einer Strafe von 60,- Euro verurteilt. Der Verein PSV „Wikinger“ München e.V. wird wegen nicht ordnungsgemäßer Durchführung eines Spieltages zu einer Strafe von 25,- Euro verurteilt.

Begründung:

Der Einsatz nicht spielberechtigter Spieler wird ganz klar nach oben genannter Absätze geregelt. Die Wikinger sind als Ausrichter gemäß §9.18 SPO für das Spielsekretariat verantwortlich und das Spielsekretariat ist wiederum gem. §9.19 SPO für den Abgleich der Lizenzlisten und der Spielberichtsbögen verantwortlich.

Sachverhalt:

Ein Jugendspieler des TSV "Lumberjacks" Rohrdorf-Thansau e.V. (im Folgenden „Verein“ genannt) nahm am 18.01.2015 ohne die, für minderjährige Spieler, vorgeschriebene Schutzbrille an einem Spiel teil. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte form- und fristgerecht.

Urteil:

Der Verein wird, nach §2.6.1 der GBO, zu einer Strafe von 50,- EUR verurteilt. Die Strafe wird zu 100% zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährung dauert bis zum Ende der Saison und wird bei einem weiteren Verstoß gegen die Brillenpflicht durch den Verein widerrufen.

Begründung:

Der Verstoß ist durch die eingegangene Meldung und Zeugen ausreichend belegt. Aufgrund der Abstellung des Verstoßes im zweiten Spiel des Tages, kann von einem versehentlichen Verstoß ausgegangen werden, weshalb eine Strafe am unteren Rand des in der GBO festgelegten Strafrahmens angemessen erscheint. Die Strafe kann aufgrund des erstmaligen Verstoßes und aufgrund der Tatsache, dass der betroffene Spieler drei Wochen später volljährig wurde, zu 100% zur Bewährung ausgesetzt werden. Die Bewährungszeit bis zum Saisonende ist angemessen, da nicht mit weiteren Verstößen zu rechnen ist.

Sachverhalt:

Der Verein FC Stern München 1919 e.V. hat seine 2. U13-Jugendmannschaft während der Spielperiode zurückgezogen. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte im Dezember 2014.

Urteil:

Der Verein wird, nach §2.2.2 der GBO, zu einer Strafe von 80,- Euro verurteilt.

Begründung:

Das Strafmaß für einen Teamrückzug während der laufenden Saison ist eindeutig festgelegt.

Sachverhalt:

Ein Jugendspieler des TSV "Lumberjacks" Rohrdorf-Thansau e.V. (im Folgenden „Verein“ genannt) nahm am 18.01.2015 ohne die, für minderjährige Spieler, vorgeschriebene Schutzbrille an einem Spiel teil. Die Meldung bezüglich dieses Verstoßes erfolgte form- und fristgerecht.

Urteil:

Der Verein wird, nach §2.6.1 der GBO, zu einer Strafe von 50,- EUR verurteilt. Die Strafe wird zu 100% zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährung dauert bis zum Ende der Saison und wird bei einem weiteren Verstoß gegen die Brillenpflicht durch den Verein widerrufen.

Begründung:

Der Verstoß ist durch die eingegangene Meldung und Zeugen ausreichend belegt. Aufgrund der Abstellung des Verstoßes im zweiten Spiel des Tages, kann von einem versehentlichen Verstoß ausgegangen werden, weshalb eine Strafe am unteren Rand des in der GBO festgelegten Strafrahmens angemessen erscheint. Die Strafe kann aufgrund des erstmaligen Verstoßes und aufgrund der Tatsache, dass der betroffene Spieler drei Wochen später volljährig wurde, zu 100% zur Bewährung ausgesetzt werden. Die Bewährungszeit bis zum Saisonende ist angemessen, da nicht mit weiteren Verstößen zu rechnen ist.

Sachverhalt:

Am Spieltag des 1.02. 2015 in Puchheim hat ein Spieler von Sportfreunde Puchheim e.V. (im folgenden „Verein“ genannt) während dem Spiel eine Matchstrafe wegen zu großer Kellenkrümmung erhalten. Der Verein hat nach Ablauf der Spielzeit eine erneute Messung verlangt, welche eine korrekte Krümmung zeigte. Daraufhin hat der Verein Protest eingelegt, mit der Begründung, die Kelle wäre zuvor falsch gemessen worden.

Urteil:

Der eingelegte Protest wird abgelehnt.

Begründung:

Der betroffene Spieler hätte sofort eine erneute Messung verlangen müssen. Der Protest wird aus diesem Grund abgelehnt, da es sich um einen Tatsachenentscheid der Schiedsrichter handelt. Der Verein wird, laut Beschluss der Spielbetriebs- und Schiedsrichterkommissionen vom 25.02.2015, mit einer Geldbuße in Höhe von 20,- Euro belegt, (gem. GBO §2.5.1).

Sachverhalt:

Die Jugendmannschaft der U15 von Haunwöhr war am Spieltag vom 21.09. nicht angetreten.

Entscheidung:

Der SV Ingolstadt-Haunwöhr e.V. wird mit einer Geldbuße in Höhe von 100,- Euro belegt, (gem. GBO §2.2.4.).

Begründung:

Da die Nicht-Teilnahme erst einen Tag im Voraus mitgeteilt wurde, und damit eine Verlegung nicht möglich war, wird das Vergehen als relativ schwerwiegend eingestuft.

Sachverhalt:

Bei dem Spieltag der Herren KF-Regonalliga am 12.04. in Nürnberg war vom ESV Ingolstadt (im Folgenden als „der Verein“ bezeichnet) nur ein Schiedsrichter anwesend.

Entscheidung:

Dem Verein wird eine Gebühr in Höhe von 20,-€ in Rechnung gestellt.

Begründung:

Die Gebühr orientiert sich an §2.3.4. „Verspätete, begründete Absage eines Schiedsrichters“, da der Verein rechtzeitig vorher (bereits am 10.04.) eine begründete Absage erteilt hat.

Die Jugendmannschaften der U9 und U11 von Rohrdorf waren an Spieltagen vom 2.02. und 9.02. nicht angetreten. Da der Grund für das Nichtantreten an beiden Spieltagen derselbe war, werden die beiden Termine zu einem Nichtantreten zusammengefasst. Außerdem wirkt sich strafmildernd aus, dass sich der Verein um mögliche Verschiebungen der anderen beiden Spiele der Spieltage bemüht hat. Der TSV Rohrdorf-Thansau e.V. wird nun also mit einer Geldbuße in Höhe von 50,- Euro belegt (gem. GBO §2.2.4)