Sportfachverband des BLSV
Floorball Verband Bayern e.V.

Start in die Playdowns für Kaufering und München

Bayern –Am morgigen Samstag beginnen die Playdowns der 1. FBL. Mitten drin sind zwei bayerische Vereine: Um 17 Uhr empfangen die Red Hocks Kaufering Blau-Weiß 96 Schenefeld, der FBC München hat den TV Schriesheim zu Gast (18 Uhr). Die Sieger beider Serien halten die Klasse, für die Verlierer dauert der Kampf um den Ligaverbleib an.

Im Modus Best-of-Three werden die Halbfinalserien der Playdowns ausgefochten. Bedeutet: Jenes Team, das in den direkten Aufeinandertreffen zuerst zweimal gewinnt, setzt sich durch. Die ersten Spiele der somit maximal drei Partien zählenden Serien finden in Bayern statt – in einem zweiten und gegebenenfalls notwendigen dritten Duell geht es in Schenefeld bzw. Schriesheim weiter. Die Verlierer dieser Playdown-Halbfinalserie müssen ins Playdown-Finale; dessen Verlierer steigt dann direkt ab, der Gewinner bekommt über die Relegation gegen einen Zweitligisten eine weitere Chance – insofern zwei oder mehr Teams aus der 2. FBL ihre Aufstiegsambtionen hinterlegt haben. Entsprechend wichtig ist es für die bayerischen Teams, nun zuhause mit einem Sieg in die ganz heiße Phase der Saison zu starten.

Kaufering: „Es wird intensiv und physisch“

Unter jenen vier Teams, die die Klasse nun über die Playdowns sicher wollen, ragt Schenefelds Punktausbeute deutlich heraus. Der Aufsteiger und jetzige Seriengegner der Red Hocks hatte einen bärenstarken Saisonstart hingelegt, dann aber im Rennen um die Playoffs, abreißen lassen müssen – unter anderem mit einer 4:7-Niederlage in Kaufering.

Auch wenn die Playoffs freilich erfreulicher gewesen wären als die Playdowns: Darauf, dass es erneut um den Klassenerhalt gehen wird, haben sich die Red Hocks im Gegensatz zu Blau-Weiß 96 schon einige Zeit einstellen können. Es steht einiges auf dem Spiel – dementsprechend sei das Kribbeln da, schildert Headcoach Daniel Nustedt. „Schenefeld ist ein guter Gegner, es macht Spaß gegen sie zu spielen.“ Und wie sieht das dann auf dem Feld aus? „Intensiv und physisch“ werde es werden, so Kauferings Trainer. „Wir bereiten uns entsprechend darauf vor.“

München: Eine Frage der Effektivität

Auf eine knappe Serie stellt FBC-Spielertrainer Julian Rüger seine Münchener Truppe ein. „55:45“, so beziffert er die Erfolgsaussichten gegen Schriesheim. Spielerisch sehe er sein Team im Vorteil – schlussendlich gelte es nun aber auch mehr denn je, sich dafür zu belohnen.

Die Trainingsleistungen seien engagiert, der Kader fast voll, deutliche Fortschritte erkennbar. Vor allem gegen Weißenfels und Dresden habe sein Team starke Vorstellungen abgeliefert, lobt Rüger. Nur die Effektivität sei eben bisher das große Manko gewesen. „Das ist jetzt natürlich das, worauf es ankommt.“

In der Tabelle lagen der FBC und Schriesheim überaus nah beieinander. Nur ein einziger Treffer in der Tordifferenz machte den Unterschied. „Ich bin zuversichtlich“, fasst Münchens Spielertrainer zusammen.

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