Sportfachverband des BLSV
Floorball Verband Bayern e.V.

Playdowns in der 1. FBL: Kaufering legt vor

Kaufering – Durch einen 4:3-Sieg haben die Red Hocks Kaufering im Playdownfinale der 1. FBL gegen den FBC München vorgelegt. Die Entscheidung der Serie fällt am kommenden Wochenende in der Landeshauptstadt.

Im Duell zweier Mannschaften, die zuletzt vor allem mit ihrer offensiven Durchschlagskraft haderten, läuft die letzte Minute vor der ersten Pause, da patzen die Hausherren erstmals folgenschwer: Ein Pass der Red Hocks wird Beute der Münchener, Lovis Sturm findet die entblößte Kauferinger Mitte, zieht auf, schließt ab – 0:1. „Es wird ein enges Spiel“, hatte FBC-Spielertrainer Julian Rüger vorab prophezeit. Bedeutet: Fehler verboten. Doch nachdem sie zuvor die etwas gefälligere Spielanlage gezeigt haben, sprechen die Red Hocks noch eine weitere Einladung aus. Diesmal trifft Luis Rüger. „Das war natürlich ungünstig“, ordnet Kauferings Angreifer Benedikt Föhr den 0:2-Rückstand vor dem Gang in die Kabinen ein.

Nach Wiederanpfiff braucht Kaufering noch einige Minuten um sich zu berappeln. München ist dem 0:3 näher als die Red Hocks dem Anschluss und erhält wenig später auch noch ein Powerplay zugesprochen. Jetzt aber fangen sich die Gastgeber. „Unser Killerplay war stark“, lobt Föhr die Arbeit seines Teams in Unterzahl. „Wir waren in Summe nicht konsequent genug vor dem Tor“, kommentiert indes FBC-Angreifer Federico Vanoni. Über das ganze Spiel hinweg habe er bei vielen knappen Abschlüssen die letzte Überzeugung vermisst.

Kaufering meldet sich nun seinerseits mit Nachdruck zurück, versiebt zunächst aber noch die ein oder andere aussichtsreiche Chance. Erst in der 35. Minute platzt der Knoten. Dafür aber nachhaltig. Am Ende eines Doppelpasses mit Daniel Wipfler setzt Föhr den Ball ins kurze Eck. Als weniger als drei Minuten später Tobias Hutter einen offenen Passweg durch die Mitte findet und Daniel Wipfler den schnellen Abschluss sucht, ist der Ausgleich da. Und aus Sicht der Red Hocks kommt es sogar noch besser: Erneut schlägt das Duo Vorbereiter Wipfler, Vollender Föhr zu; letzterer trifft nach einem Querpass aus kurzer Distanz.

Auch im Schlussdurchgang nutzt der FBC eine zweiminütige Unterzahl nicht, anschließend jedoch gelingt das 3:3 durch Julian Rüger. Ein Distanzschuss findet den Weg ins Tor (47.). Kurz darauf kommen dann aber die Hausherren in den Genuss einer Überzahl, nachdem München ein Wechselfehler unterläuft. Rasch ergeben sich aussichtsreiche Abschlüsse, dann ist es erneut Daniel Wipfler, der in die Mitte zieht und es scheppern lässt – 4:3. „Kaufering macht sein Tor, wir schießen in beiden Überzahlen keines“, bedauert Vanoni. „Diese drei Situationen entscheiden maßgeblich das Spiel.“

Denn obwohl sich die Red Hocks danach schwer tun, den Vorsprung sicher zu verwalten, kommt der FBC zu keinem weiteren Treffer mehr. Mehrere Bälle rauschen haarscharf am Kauferinger Kasten vorbei, auch einen Pfostentreffer zählt die Statistik noch, dann ist Schluss.

Am Samstag um 19 Uhr treffen beide Teams in der Paul-Wassermann-Straße 16 in München erneut aufeinander. Wendet der FBC die zweite Niederlage in dieser Serie und damit den Abstieg erfolgreich ab, kommt es tags darauf an gleicher Stelle zum entscheidenden Duell.

Oh, hallo 👋
Schön, dich zu treffen.

Trag dich ein, um regelmäßig
die aktuellesten Inhalte rund um den gelochten Ball in Bayern zuerhalten.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Teile den Beitrag

Aktuelle Beiträge